Schmerztherapie

Die konservative Therapie bildet immer die Grundlage unserer Behandlung.

Zu den speziellen konservativen Behandlungsverfahren gehört die Interventionelle Schmerztherapie. Das Fachgebiet der Interventionellen Schmerztherapie umfasst dabei eine Reihe unterschiedlicher Behandlungsverfahren. Injektionen an der Wirbelsäule und an peripheren Nerven zur Ausschaltung der Schmerzleitung, bilden einen Teilbereich der Interventionellen Schmerztherapie.

Diagnostische & Therapeutische Injektionen

Diese Injektionstechniken, auch als Blockadetechniken bezeichnet, dienen uns einerseits als Behandlungstechnik, werden jedoch auch zu diagnostischen Zwecken eingesetzt, um z.B. die Schmerzquelle möglichst exakt zu identifizieren. Dieses Vorgehen machen wir uns zunutze, um weitergehende gezielte Behandlungsmassnahmen im Vorfeld abklären zu können.

Dabei ist Ihre aktive Mitarbeit als Patient besonders wichtig:

Diagnostische Injektionen werden in der Regel mit kurz wirksamen Medikamenten durchgeführt. Daraus folgt, dass diese kurz wirksamen Medikamente häufig nur eine kurze Linderung Ihrer Beschwerden hervorrufen, die einige Stunden oder bestenfalls einige Tage anhält.

Lässt sich jedoch über die Diagnostischen Injektionen eine deutliche Linderung Ihrer Beschwerden herstellen oder gar eine vorübergehende Schmerzfreiheit, so ist die Schmerzquelle identifiziert. Auf der Basis der Ergebnisse der Diagnostischen Injektionen können wir das weitere Vorgehen besprechen und die weitere Behandlung planen.

Weitere Therapieverfahren

Darüber hinaus zählen weitere Behandlungsverfahren zum Fachgebiet der Interventionellen Schmerztherapie:

  • Verödungsbehandlung – Chemo-, Thermo- und Kryoablation schmerzleitender Nerven
  • Radiofrequenztherapie
  • gepulste Radiofrequenztherapie
  • Epidurale gepulste Radiofrequenztherapie
  • Neurostimulation
  • Neuromodulation

Diese Behandlungsmethoden stellen in einigen Fällen eine Alternative zur Operation dar. Bringen diese Therapieansätze dennoch keine ausreichende Linderung, lassen sich  viele Erkrankungen, die vor einigen Jahren noch eine offene Operation erforderlich machten, heute mit minimal-invasiven endoskopischen Behandlungen erreichen.

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